Tiroler Gründermesse 2013 in Igls

by Andreas Chrastka 22. März 2013 13:00

Bei unserer Tour durch Österreich darf Tirol natürlich nicht fehlen. Typischerweise findet die Gründermesse in Igls im März statt, was dem i2b-Team die Möglichkeit zu einem der seltenen Besuche in der Tiroler Landeshauptstadt verschafft. Trotz des heuer erneut strahlenden Schönwetters fanden sich wieder unzählige Gründungsinteressierte im Congresszentrum ein, um den spannenden Vorträgen und Workshops beizuwohnen.

In den Pausen zwischen den Programmpunkten besuchten zahlreiche Gäste den i2b-Stand, um sich Informationen rund um den Businessplan, die Experten-Feedbacks und den Wettbewerb zu holen. Besonders zu Herzen nahmen sich einige die Tatsache, den Businessplan nicht nach der Gründung in der Schublade verschwinden zu lassen, sondern ihn als Werkzeug auch noch für die Zeit nach der Unternehmensgründung zu verwenden - ähnlich einer eigenen, kleinen Controlling-Abteilung.

Regionalprämierung und i2b-Auftaktveranstaltung Vorarlberg

by Andreas Chrastka 20. März 2013 09:28

Im Zuge der Auftaktveranstaltung zum neuen Wettbewerbs-Jahr in Vorarlberg werden seit 2012 im Ländle auch jeweils 3 Regionalpreisträger prämiert. Entsprechend dicht drängten sich die Programmpunkte bei der Abendveranstaltung im WIFI Dornbirn, was aber keineswegs als Nachteil verstanden sein will. Nach einer informativen Interviewrunde mit Vertretern der i2b-Regionalpartner, leitete Moderatorin Benedicte Hämmerle direkt zur mit Spannung erwarteten Prämierung über.

 

Den dritten Platz erreichte das Ingenieurbüro Torar. Hauptmarkt wird hier der Nieschenbereich für Wasserbau sein, mit dessen Hilfe sich Städte und Regionen besser auf Jahrhundert-Hochwasser vorbereiten können. Neben der Planungstätigkeit wird der Gründer auch bei Projektausschreibungen unterstütztend unter die Arme greifen. Diese Dienstleistung ist ein gutes Alleinstellungsmerkmal und wird sicherlich zur Bekanntheit des Büros beitragen.

 

Auf den zweiten Platz schaffte es das Gründer-Team von French-Up, dem Original Salat-Dressing aus dem Ländle. Im Zuge von Markttests mit privaten Kaufläuten ist die konservierungsmittelfreie Salatsauce bereits in einigen Teilen Vorarlbergs erhältlich. Genau so regional wie die Verfügbarkeit sind übrigens auch die Zutaten. Läuft alles nach Plan, wird sich das auf der Angebots-Seite jedoch bald ändern - eine Ausweitung auf den Groß- und Einzelhandel ist geplant, genau wie eine Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb im Jahr 2013. Wir wünschen viel Erfolg!

 

Über den besten Businessplan Vorarlbergs durfte sich Famiele Hehle freuen, 

deren Konzept Best-Ager-Fit gezielt die Fitness unserer Mitmenschen in den goldenen Jahren unterstützen soll. Die Idee dahinter beruht auf einer Umfrage, die gezeigt hat, dass sich die meisten Vertreter der Generation 55+ in den typischen Fitness-Studios und Kraftkammern nicht zu 100 Prozent wohl fühlt. Deshalb soll unter der Marke Best-Ager-Fit eine Fitness-Kette für Senioren entstehen, in der diese Generationen entspannt und fit die besten Jahre genießen können.

 

Im Anschluss an die große Prämierungsfeier wurde in drei spannenden Impulsreferaten Lust auf die kommende Seminar-Reihe gemacht. An drei Tagen erfahren Interessierte alles, was für einen guten Businessplan notwendig ist und erhalten viele nützliche und hilfreiche Tipps für die anstehende Unternehmensgründung. Mehr Informationen zur Regionalprämierung und zur Seminarreihe finden Sie auf der Informationsseite unserer Regionalpartner.

i2b auf der Gründermesse 2013 der Jungen Wirtschaft auf der JKU in Linz

by Andreas Chrastka 19. März 2013 13:45

Auch 2013 legt i2b besonderen Wert auf Informationen und Unterstützung rund um die Erstellung des Businessplans. Neben den Hilfestellungen auf der Website und dem Ausbau der erfolgreichen Webinar-Reihe, wird das i2b-Team auch auf diversen Gründer- und Jungunternehmermessen in ganz Österreich vertreten sein.

"In Linz beginnts", wusste schon Helmut Qualtinger und tatsächlich ist die erste Station heuer die Oberösterreichische Landeshauptstadt. Jedes Jahr veranstaltet die Junge Wirtschaft an der Johannes-Kepler-Universität eine Gründermesse, auf der Interessierte Informationen für die Zeit vor, während und nach der Unternehmensgründung sammeln können. Da ein solider Businessplan ein Werkzeug für all diese Phasen ist, darf i2b hier natürlich nicht fehlen. Bis 18 Uhr steht das i2b-Team allen Interessenten Frage und Antwort zum Thema Businessplan und dem i2b Businessplan-Wettbewerb. Wenn Sie gerade in der Nähe sind, dann besuchen Sie uns doch! Neben vielen Ausstellern wartet die Gründermesse 2013 auch mit mehreren, interessanten Vorträgen auf.

 

 

 

Staatspreis Marketing 2013

by Andreas Chrastka 6. März 2013 13:27

Am 03. Juni 2013 überreicht das Wirtschaftsministerium in der Aula der Wissenschaften den österreichischen Staatspreis Marketing. Ausgerichtet wird dieser von der AMC (Austrian Marketing Confederation), dem Dachverband der acht regionalen Marketing Clubs Österreichs.

Prämiert werden erfolgreiche Marketingstrategien, mit innovativen Konzepten und nachhaltigen Ergebnissen. Beim Staatspreis Marketing stehen die Qualität und betriebswirtschaftliche Relevanz sowie der Innovationsgrad im Vordergrund.

 

Nutzen Sie jetzt die Chance und reichen Sie ein. Die Einreichfrist läuft noch bis 19. März 2013.

 

 

Neuigkeiten aus der Gründerszene

by Andreas Chrastka 21. Dezember 2012 13:54

In den letzten Jahren hat sich viel im Thema Entrepreneurship getan, das zeigt sich auch bei den Einreichzahlen des i2b Businessplanwettbewerbs. Seit der Gründung ist die Zahl stetig gestiegen und hat sich nun bei rund 350 jährlichen Teilnehmern eingependelt.

i2b hat mit Alexander Pinter, dem Inscouts-Gründer und Gewinner des Sonderpreises für den optimalen Einsatz von Domains und Internettechnologien 2010 und Michael Schuster,Partner bei Speedinvest über aktuelle Entwicklungen im Startupumfeld gesprochen. Lesen Sie jetzt den zweiten Teil des Interviews, Teil 1 finden Sie hier.

i2b: Unterscheiden sich Investment-Entscheidungen in den USA und Europa? Was sind die Entscheidungskriterien – gibt es auch hier Trends, die man erkennen kann?

Michael Schuster: In gewisser Weise unterscheiden sich die Entscheidungen stark, wenn es um B2C Startups geht, die ohne Business Modell starten ist es in den USA oder auch UK einfacher, etwas wie Instagram hätte es hierzulande wohl schwer. Gewisse Grundlagen sind aber gleich, vor allem wenn es um das Team oder die Idee / den Markt geht. Als Trend kann man die stärkere Förderung der Frühphase, durch Accelerators, Inkubatoren und Mini-Angel Runden bezeichnen.

Alexander Pinter: Wesentliche Investmentkriterien sind ein funktionierendes Produktkonzept mit nachgewiesener, erster Traction, hohe Skalierbarkeit und unternehmerisches Talent. In Europa wird aus meiner Sicht zu oft ein Hype erzeugt, bevor ein wirklich solides Produkt da ist. Traction und Social Proof sind in den USA Grundvoraussetzung für ein Investment. Für ersteres gibt es keine treffende deutsche Übersetzung. Mit „Zugkraft“ lässt sich die ungefähre Richtung des Begriffs zwar ausmachen, aber die unternehmerische Definition meint mehr: Es geht um einen quantitativen Beleg für die Kundennachfrage, entweder die schon vorhandene oder die erst zu schaffende. 

i2b: Was kann man sich im Zusammenhang mit Startup Investments unter „Social Proof“ genauer vorstellen?

Alexander Pinter: Im Begriff Social Proof steckt vor allem die Frage, wie gut ein Startup „Referenzpersonen“ für das Projektvorhaben begeistern kann. Informativer sozialer Einfluss trifft auch bei Investmententscheidungen zu – wenn Angels bei potenziellen Investments unsicher sind, schauen sie sich danach um, was die anderen machen. Das bedeutet, dass die Meinung anderer Investoren als valider Standard für die Bildung der eigenen Meinung über das Startup übernommen wird. Wenn sich also „Big Names“ dezidiert zu einem Projekt comitten, ist das ein extrem kraftvoller Beschleuniger – auch bei möglichen Anschlussfinanzierungen.

Michael Schuster: Auch wenn Social Proof bei Investment Entscheidungen “unfair” erscheint, so ist es doch ein ganz normales soziales Prinzip, dass man eher vertraut, wenn man Referenzen im eigenen sozialen Netzwerk hat. Unbekannten vertraut man selten Geld oder auch nur das eigene Auto an, wenn es aber „Social Ties“ gibt oder auch nur gemeinsame Erlebnisse, wird das einfacher. Insofern lohnt es sich in das Netzwerk zu investieren, aber nicht aus Kalkül dann „Social Proof“ zu erhalten, sondern einfach durch gute Arbeit und indem man etwas wertvolles beisteuert.

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Aktuelle Entwicklungen im Start-Up Umfeld

by Andreas Chrastka 30. November 2012 15:29

In den letzten Jahren hat sich viel im Thema Entrepreneurship getan, das zeigt sich auch bei den Einreichzahlen des i2b Businessplanwettbewerbs. Seit der Gründung ist die Zahl stetig gestiegen und hat sich nun bei rund 350 jährlichen Teilnehmern eingependelt.

i2b hat mit Alexander Pinter, dem Inscouts-Gründer und Gewinner des Sonderpreises für den optimalen Einsatz von Domains und Internettechnologien 2010 und Michael Schuster, Partner bei Speedinvest über aktuelle Entwicklungen im Startupumfeld gesprochen. Lesen Sie jetzt den ersten Teil des Interviews, Teil 2 folgt im Dezember.

i2b: Welche Änderungen hat es in den letzten Jahren im Bereich der Start-Ups gegeben und  was zeichnet sich noch am Horizont ab?

Michael Schuster: Man kann deutlich erkennen, dass sich in den letzten Jahren das Ökosystem und auch das Wissen rund um das Gründen und den Aufbau von Startup Unternehmen stark verbreitert hat. Es gibt mehr Gründer in Österreich, mehr Bereitschaft und auch mehr Know-How über die Prozesse. Im Gegensatz zu „normalen” Gründungen versuchen Startups eine Innovation im Bereich Produkt, Business Modell oder Vertriebskanal und hier hat besonders die Lean Startup Bewegung eine wesentlich sachlichere Betrachtung, abseits von Hypes und kurzfristigen Trends etabliert. Das ist gut für das Ökosystem und wird sicher noch stärkere Verbreitung finden, denn die Gründer sind hierzulande realistischer geworden.

Alexander Pinter: Ich sehe das ähnlich. In Wien hat sich über die letzten zwei Jahre eine offensive, dynamische Gründer- und Investorenszene entwickelt, die auch im Vergleich mit Berlin gut abschneidet. Und Berlin gilt inzwischen als eine der angesagtesten Städte für Internet-Unternehmer weltweit. Wien hat seinen internationalen Stempel. Abgesehen vom klaren Gesundheits-Hype zeichnen sich im Web auch Megatrends wie die Aggregation von News, Events und Unterhaltung oder margenstarke Empfehlungs-Plattformen und Online Marktplätze ab. Vermehrt etablieren sich auch Projekte, die spielerische Elemente stark in ihre Anwendungen integrieren.

i2b: Der Begriff Lean Startup geht schon seit Längerem durch die Szene und hat bald ebenso viele Patch-Work-Bedeutungen wie i2b Einreichungen. Worauf kommt es denn bei einem Lean Startup an und welche Rolle spielt der Businessplan dabei?

Michael Schuster: Der Businessplan spielt, wenn er nicht übertrieben wird, immer noch eine wichtige Rolle zur Formulierung und Beschreibung des eigenen Gründungsvorhabens. Was Lean Startup aber zu recht propagiert, ist die konsequente und kompromisslose Messung von wichtigen Daten zur schnelleren, kundenorientierteren und auch ehrlicheren Entwicklung von jungen Unternehmen. Das ersetzt viel Esotherik über Begriffe wie „Traction“ oder „Customer Development“ mit klaren Ansätzen wie ein Unternehmen erfolgreich entwickelt werden kann.

Alexander Pinter: Stimmt, ein klassischer US-Bestseller. Das Konzept wird stark von Eric Ries geprägt, der ein radikal erfolgsorientiertes, schnelles Umsetzen von Produkten propagiert. Die Lean Startup Bewegung definiert sich über relativ kurze Iterationsschleifen und einen permanenten Evaluationsprozess. Im Prinzip wären diese theoretischen Ansätze auch auf den Businessplan praktisch umzulegen. Erster, schneller Draft – dann weiteres inhaltliches Feintuning über mehrere Zyklen. 

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Rechtstipp für GründerInnen 6/6

by Andreas Chrastka 30. November 2012 10:06

Handelsvertreter: professionelle Unterstützung im Vertrieb

Ein Handelsvertreter oder Handelsagent ist ein selbstständiger Unternehmer, der im Namen und auf Rechnung eines anderen Unternehmers Geschäfte vermittelt und abschließt. Er kann aufgrund seines Fachwissens und seiner Erfahrung neue Vertriebswege eröffnen und dadurch helfen, das Potential des Unternehmens voll auszuschöpfen.

Bei der Vermittlung oder beim Abschluss von Geschäften muss der Handelsvertreter die Interessen des Unternehmers wahren. Er hat dem Unternehmer unverzüglich von jedem Geschäft, das er für ihn geschlossen hat, in Kenntnis zu setzten. Im Gegenzug muss der Unternehmer den Handelsvertreter unterstützen, indem er ihm zB Unterlagen und Information zur Verfügung stellt. In Ausübung seiner Tätigkeit darf der Handelsvertreter Zahlungen nur annehmen, wenn er dazu vom Unternehmer ermächtigt wurde.

Als Vergütung steht dem Handelsvertreter eine Provision zu. Es kann auch vereinbart werden, dass er am Gewinn beteiligt wird.

 

Dieser Rechtstipp ist Teil einer sechsteiligen Serie in Kooperation mit Brandl & Talos Rechtsanwälte

Tipp 1 | Tipp 2 | Tipp 3 | Tipp 4 | Tipp 5 | Tipp 6

 

Am 26. September 2012 veranstalteten i2b und Brand & Talos Rechtsanwälte einen Vortrag zum Thema Rechtstipps für Firmengründer. Eine Zusammenfassung der Themen finden Sie in der Nachlese zum Seminar.

Frau Mag. Elsik über den Erfolgsfaktor Wissen, Liquidität und aufstrebende Trends

by Andreas Chrastka 29. November 2012 18:41

 

Interview mit Frau Mag. Monika Elsik, Institutsleiterin-Stv. des WIFI Österreich. 

 

„Frau Mag. Elsik, warum sollen sich gerade Gründerinnen und Gründer über den Erfolgsfaktor Wissen Gedanken machen und gibt es in diesem Bereich Fakten, die die Zukunft von Gründerinnen und Gründer maßgeblich bestimmen können?“

Wie sollte man sich etwa bei einem Liquiditätsengpass verhalten?

„Liquidität“ ist knapp geworden und Banken reagieren zurückhaltender, wenn es um die Vergabe von Krediten oder um die Ausweitung der Kreditlinien geht. Banken erwarten heute von ihren Kunden weit umfangreichere Unterlagen als noch vor einigen Jahren. Deswegen ist es für UnternehmerInnen wichtig sich mir ihren Finanzen auseinander zu setzen. Aktives Liquiditätsmanagement und die Bereitstellung professioneller Unterlagen für die Bank gehören dazu. Wir unterstützen dabei und stellen entsprechende Unterlagen bereit.

86 Prozent der Betriebe haben nach eigenen Angaben keine Probleme beim Zugang zu Kreditfinanzierungen, nur 26 Prozent schätzen das Kreditverhalten ihrer Bank als „eher vorsichtig“ ein, was der niedrigste Wert seit Beginn der Umfrage Ende 2008 ist. 75 Prozent sind mit ihrer Hausbank sehr zufrieden oder zufrieden. Allerdings werden von den Banken wieder mehr Sicherheiten verlangt. 29 Prozent der Betriebe sehen diesbezüglich aktuell strengere Anforderungen, verglichen mit 20 Prozent im Mai 2011. (Quelle: Studie Bankenbarometer in Österreich im Auftrag der Wirtschaftskammer Österreich, September/Oktober 2012)

In Österreich hat der klassische Bankkredit Tradition. In letzter Zeit registrieren wir hier Bewegung im Zusammenhang mit alternativen Finanzierungen. Für neue Geschäftsideen und innovative Unternehmen auf Wachstumskurs existieren eine Reihe attraktiver Finanzierungsmöglichkeiten abseits des Bankkredits. Und sehr spannend finde ich persönlich das Thema Crowd Funding. Hier werden nach dem Motto „viele geben wenig“ Projekte über Internetplattformen vorgestellt (z.B. mittels Video) und eine Gegenleistung angeboten.

Wie nützt man erfolgreich den Aufwind der Regionen? 

Lange vorbei sind die Zeiten in denen „Region“ als Synonym für „Provinz“ und damit für rückständig und verschlafen galt. „Region“ steht heute für traditionelles Handwerk, für Lebensqualität und ist in den Köpfen vieler Menschen als ein Stück lebenswerte Zukunft verankert. Für viele Branchen ist die Wiederentdeckung der Region eine unerschöpfliche Quelle für Verkaufsargumente und Marketing-Ideen. Stellt man z.B. bei Werbebotschaften Regionsbezeichnungen in den Mittelpunkt wird das positive Image der Region auch auf das Produkt übertragen. Für geografische Zusätze gilt die Regel: Je genauer die Herkunftsbezeichnung, desto attraktiver das Produkt.

Außerdem ist die Gruppe jener Kunden die Wert auf Gesundheit, Nachhaltigkeit aber auch ethisches Wohlverhalten legen im Steigen begriffen. Das aktuelle Marktpotential liegt bei 30 %. Regionale Produkte passen daher optimal in das Auswahlprofil dieser Zielgruppe.

Was bedeutet die sozialdigitale Welt für kleine Unternehmen? 

Fast jedes fünfte heimische Unternehmen verkauft Waren und Dienstleistungen auch über das Internet. Doch Kunden kaufen heute anders. Mit den Technologien des Internets und der sozialen Netze hat sich auch das Kaufverhalten entwickelt und verändert. Eine Homepage zu haben reicht schon lange nicht mehr aus, um am Markt wahrgenommen zu werden. Erfolg hat, wer mit individuellen Konzepten und Strategien, den Anforderungen der steigenden Kundeninteraktion und des „Social Marketing“ gerecht wird. Wir unterstützen mit entsprechenden Unterlagen dabei.

Es geht nicht nur um das richtige Präsentieren, sondern auch um ein adäquates Kommunizieren. Vor allem EPU und KMU können durch den Einsatz von Social Media und moderner Web X.0 Werkzeugen mit geringem Aufwand sowohl einen enormen Marketingeffekt erzielen als auch ihre digitale Reputation pflegen und ausbauen. Dazu zählen, unter anderem Apps, Widgets, Near Field Communication, Mobile Tags oder QR-Codes, die einen globalen Marktauftritt auch für kleine Unternehmen greifbar machen. 

Welche Potentiale gibt es bei den Plus-Märkten zu entdecken? 

Unsere Gesellschaft ist im Umbruch. Der Anteil älterer Menschen steigt kontinuierlich. Bereits jeder dritte Österreicher ist heute über 50 Jahre alt. Vielen Branchen haben auf diese Entwicklung bereits reagiert und passen ihre Produkte und Dienstleistungen laufend den neuen Bedürfnissen an. Dennoch: Ältere Menschen entsprechen immer weniger den alten Klischees. So nutzt zum Beispiel fast jeder vierte 55 bis 74 jährige das Internet.

Die heutigen Best Ager wollen lang gehegte Wünsche realisieren, ihre besten Jahre selbstbewusst genießen und solange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben führen. Doch so vielfältig wie die Lebensformen, so unterschiedlich sind auch Lebensstile, Bedürfnisse und das Konsumverhalten. Deshalb sprechen wir auch nicht von DEM 50Plus-Markt sondern von den 50plus/60plus /70plus -Märkten. Massenmärkte werden zunehmend durch Mikro-Segmentierung und damit eine punktgenaue Spezialisierung auf die spezifischen Wünsche und Bedürfnisse von Zielgruppen abgelöst. Außerdem wollen erfahre und selbstbewusste Konsumenten zu Recht von Anbietern von Produkten und Dienstleistern ernst genommen werden und setzen daher hohe Ansprüche an die Beratung. Hier liegen aus unserer Sicht die größten Potentiale für kleine Unternehmen.

Nachlese: Rechtstipps für GründerInnen in Wien

by Andreas Chrastka 23. Oktober 2012 16:15

Über den Dächern Wiens lauschten etwa 30 wissbegierige Gründerinnen und Gründer den Worten der Experten von Brandl & Talos Rechtsanwälte. Kein Wunder, denn Themen wie die unterschiedlichen Unternehmensformen und daraus resultierende Vor- und Nachteile, sind gerade in der Planungsphase enorm wichtig.

Heiß her ging es schließlich beim Abschnitt Marken- und Patentrecht. Naturgemäß ist die Idee das wichtigste Gut des Unternehmensgründers und so wurden durch Fragen während und nach dem Vortrag die wichtigsten Eckpunkte des nationalen und internationalen Rechts auf diesem Gebiet ausgelotet.

In Zusammenarbeit mit der Kanzlei Brandl & Talos Rechtsanwälte präsentiert i2b heuer erstmals die sechsteilige Beitragsserie "Rechtipps für GründerInnen":

 

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i2 Business Angel landet wieder einen Volltreffer

by Andreas Chrastka 22. Oktober 2012 10:14


Innovative Unternehmen brauchen Geld, um zu starten und zu wachsen. Ob Business Angels, Private Equity oder ergänzendes Fördergeld. Die Wege der Gründer an Risikokapital privater Geldgeber heran zu kommen sind nicht leicht. 

Für die meisten Gründer ist es die größte Hürde, in der Frühphase Geld zu akquirieren. Wenn die staatlichen Fördermöglichkeiten ausgeschöpft sind oder noch nicht passen, müssen private Kapitalgeber her. Wer Sicherheiten vorweisen kann, der bekommt in den meisten Fällen auch einen Kredit von seiner Hausbank. Ungleich schwieriger haben es diejenigen mit wirklich neuen Ideen und mangelndem privatem Vermögen. "Was Banken nicht besichern können, das finanzieren sie nicht", berichtet DI Bernhard Sagmeister, Geschäftsführer der AWS - Austria Wirtschaftsservice GmbH.

Nicht ohne Grund heißt Kapital für innovative Gründer auch Risikokapital: Wenn die Idee scheitert, ist auch das investierte Geld des Investors weg. Business Angels sind für Gründer interessant weil sie aus dem Hintergrund helfen und sich persönlich kümmern - zum einen mit frischer Liquidität, zum anderen mit unternehmerischer Erfahrung und Geschäftskontakten sowie mit einer externen – objektiven Sichtweise.

Der erfolgreiche i2 Exit

Meist haben Business Angels vorher selbst Unternehmen gegründet oder gemanagt, und kennen sich deshalb gut aus. Dr. Michael Havel, ein Wiener Chirurg mit wissenschaftlicher Expertise und einer ausgeprägten, unternehmerischen Ader ist ein solcher i2 Business Angel. "Er war nie ein leichter Mitgesellschafter aber er hat uns enorm geholfen", erinnert sich Dr. Thomas Neubauer Gründer der SYMENA Software und Consulting GmbH. Nach einer Prämierung beim Business Plan Wettbewerb i2b im Jahr 2001 wurde auch die AWS sehr früh auf dieses Start Up Unternehmen aufmerksam. Bereits im Juli 2002 konnte über i2 die neu gegründete SYMENA an den Business Angel Dr. Havel vermittelt werden. AWS Garantien und ein Technologiezuschuss haben diese Gründungsfinanzierung in einer sehr frühen Phase finanziert.

„Ohne die Unterstützung der AWS hätte es SYMENA nicht gegeben. Das ist keine Schmeichelei, sondern eine Tatsache!“ bekundet Thomas Neubauer.

2011 erhielten die, seit 2004 operativ erfolgreichen Unternehmer den Exportpreis der WKO für die erfolgreiche Kommerzialisierung ihrer Software zur Planung und Optimierung von Mobilfunk Netzwerken. Im Sommer 2012 konnte ein strategischer, britisch-amerikanischer Partner an Land gezogen werden, der schließlich die gesamte Firma übernommen hat. Nicht nur ein Schritt zur erfolgreichen Internationalisierung des Geschäftes welches in Österreich begonnen hat, sondern ein äußerst lukrativer Exit für die Gründer und den i2 Business Angel.

Eine frische i2 Beteiligung - Der High Tech Deal des Jahres

Business Angels sind in der Regel selbst leidenschaftliche Unternehmer, "die deshalb alles dafür tun werden, dass der Start glückt", schildert Bernd Litzka, Leiter von i2 –Die Börse für Business Angels, der die 170 Privatinvestoren der AWS auch persönlich kennt. Sie sind im Idealfall Verbündete der Gründer und kennen meist auch den Markt und die Branche. Diskretion ist jedoch ein entscheidender Faktor in diesem Geschäft der AWS. 

So konnte im Juni 2012 ein neuer Privatinvestor der i2 Börse an das Wiener High Tech Unternehmen APEIRON Biologics AG zügig vermittelt werden. Das Risiko des Projektes zur Entwicklung pharmazeutischer Wirkstoffe, die bei immunologischen Therapien und Begleittherapien gegen Krebs eingesetzt werden, ist naturgemäß groß. Die Suche nach passenden Investoren dementsprechend hart. Dennoch fand ein Wiener Business Angel, der selbst seit 2007 erfolgreich sein eigenes Unternehmen höchst profitabel führt, über die Förderbank zu APEIRON und investierte. Für die AWS ist das ein weiterer Hinweis, dass öffentliche Förderungen und Privatinvestoren recht gut zu kombinieren sind.

 

Kontakt: www.business-angels.at