i2 Business Angel landet wieder einen Volltreffer

by Andreas Chrastka 22. Oktober 2012 10:14


Innovative Unternehmen brauchen Geld, um zu starten und zu wachsen. Ob Business Angels, Private Equity oder ergänzendes Fördergeld. Die Wege der Gründer an Risikokapital privater Geldgeber heran zu kommen sind nicht leicht. 

Für die meisten Gründer ist es die größte Hürde, in der Frühphase Geld zu akquirieren. Wenn die staatlichen Fördermöglichkeiten ausgeschöpft sind oder noch nicht passen, müssen private Kapitalgeber her. Wer Sicherheiten vorweisen kann, der bekommt in den meisten Fällen auch einen Kredit von seiner Hausbank. Ungleich schwieriger haben es diejenigen mit wirklich neuen Ideen und mangelndem privatem Vermögen. "Was Banken nicht besichern können, das finanzieren sie nicht", berichtet DI Bernhard Sagmeister, Geschäftsführer der AWS - Austria Wirtschaftsservice GmbH.

Nicht ohne Grund heißt Kapital für innovative Gründer auch Risikokapital: Wenn die Idee scheitert, ist auch das investierte Geld des Investors weg. Business Angels sind für Gründer interessant weil sie aus dem Hintergrund helfen und sich persönlich kümmern - zum einen mit frischer Liquidität, zum anderen mit unternehmerischer Erfahrung und Geschäftskontakten sowie mit einer externen – objektiven Sichtweise.

Der erfolgreiche i2 Exit

Meist haben Business Angels vorher selbst Unternehmen gegründet oder gemanagt, und kennen sich deshalb gut aus. Dr. Michael Havel, ein Wiener Chirurg mit wissenschaftlicher Expertise und einer ausgeprägten, unternehmerischen Ader ist ein solcher i2 Business Angel. "Er war nie ein leichter Mitgesellschafter aber er hat uns enorm geholfen", erinnert sich Dr. Thomas Neubauer Gründer der SYMENA Software und Consulting GmbH. Nach einer Prämierung beim Business Plan Wettbewerb i2b im Jahr 2001 wurde auch die AWS sehr früh auf dieses Start Up Unternehmen aufmerksam. Bereits im Juli 2002 konnte über i2 die neu gegründete SYMENA an den Business Angel Dr. Havel vermittelt werden. AWS Garantien und ein Technologiezuschuss haben diese Gründungsfinanzierung in einer sehr frühen Phase finanziert.

„Ohne die Unterstützung der AWS hätte es SYMENA nicht gegeben. Das ist keine Schmeichelei, sondern eine Tatsache!“ bekundet Thomas Neubauer.

2011 erhielten die, seit 2004 operativ erfolgreichen Unternehmer den Exportpreis der WKO für die erfolgreiche Kommerzialisierung ihrer Software zur Planung und Optimierung von Mobilfunk Netzwerken. Im Sommer 2012 konnte ein strategischer, britisch-amerikanischer Partner an Land gezogen werden, der schließlich die gesamte Firma übernommen hat. Nicht nur ein Schritt zur erfolgreichen Internationalisierung des Geschäftes welches in Österreich begonnen hat, sondern ein äußerst lukrativer Exit für die Gründer und den i2 Business Angel.

Eine frische i2 Beteiligung - Der High Tech Deal des Jahres

Business Angels sind in der Regel selbst leidenschaftliche Unternehmer, "die deshalb alles dafür tun werden, dass der Start glückt", schildert Bernd Litzka, Leiter von i2 –Die Börse für Business Angels, der die 170 Privatinvestoren der AWS auch persönlich kennt. Sie sind im Idealfall Verbündete der Gründer und kennen meist auch den Markt und die Branche. Diskretion ist jedoch ein entscheidender Faktor in diesem Geschäft der AWS. 

So konnte im Juni 2012 ein neuer Privatinvestor der i2 Börse an das Wiener High Tech Unternehmen APEIRON Biologics AG zügig vermittelt werden. Das Risiko des Projektes zur Entwicklung pharmazeutischer Wirkstoffe, die bei immunologischen Therapien und Begleittherapien gegen Krebs eingesetzt werden, ist naturgemäß groß. Die Suche nach passenden Investoren dementsprechend hart. Dennoch fand ein Wiener Business Angel, der selbst seit 2007 erfolgreich sein eigenes Unternehmen höchst profitabel führt, über die Förderbank zu APEIRON und investierte. Für die AWS ist das ein weiterer Hinweis, dass öffentliche Förderungen und Privatinvestoren recht gut zu kombinieren sind.

 

Kontakt: www.business-angels.at


Wir drehen ein Imagevideo

by Andreas Chrastka 30. März 2012 13:09

Die Teams von i2b, vertrend und BagySue sind den ganzen Freitag im Einsatz, um ein Imagevideo zu erstellen, welches die Serviceleistungen von i2b und unserer Partner knackig und zeitgemäß zusammenfasst. Die ersten Stationen waren das Cafe Wortner und das Haus der WKO in Wien. Es folgen noch 2 weitere Drehorte, von denen auch noch Impressionen zu sehen sein werden.

 

Das Ergebnis sehen Sie jetzt auf Youtube und auf der i2b-Website!


Video: i2b-Prämierungsveranstaltung 2011

by Andreas Chrastka 10. Januar 2012 13:51

Mit dem Jahreswechsel hat auch für i2b ein neues Wettbewerbsjahr begonnen. Nichts desto trotz erinnern wir uns gerne an den vergangenen Wettbewerb zurück. Für alle, die sich mit uns erinnern möchten, gibt es jetzt eine Videozusammenfassung der Prämierungsfeier 2011 auf unserem Youtube-Channel.

 

Das sind die besten Businesspläne 2011

by Andreas Chrastka 2. Dezember 2011 13:18

Preisträger 2011Vorweihnachtliche Geschenkübergabe für Österreichs Top Start-ups: WKO-Generalsekretärin Anna Maria Hochhauser und Gregor Deix als Vertreter seitens der Erste Bank überreichten am 1. Dezember 2011 in der Skylounge der WKÖ in Wien die begehrten i2b-Businessplan-Awards. 

Bei insgesamt 353 Einreichungen war die Konkurrenz denkbar groß. Die Finalisten waren ja bereits länger bekannt, sehen wir uns jetzt die Gewinner an! 

In der Kategorie „Dienstleistung, Gewerbe, Handel“:
1. Platz: smart-GIS - Effiziente Außendienstplanung mit smartTour
2. Platz: i4space - neuer Lebensraum mit eunido cube4 
3. Platz: Raddepot S&E GmbH - sichere Abstellanlage für Fahrräder RadAr 

Kategorie „Technologie”
1. Platz: CardSkid. - E-Book Essentials für Smartphones  
2. Platz: Homa & CO KG - 3D-Druck für Keramik 
3. Platz: Helioz R&D - WADI Inexpensive Waterdisinfection 
 
Kategorie „StudentInnen“
1. Platz: BagySue - die flexible Damenhandtasche  
2. Platz: Erlauftaler Ökostromhandel - lokaler Ökostrom aus dem Erlauftal  
3. Platz: TempCup - Temperaturindikator für Coffee 2 Go 

Sonderpreis „Ein-Personen-Unternehmen“
Lgndry 

Auch 2011 wurden natürlich wieder alle Bewertungen verglichen und ein Gesamtsieger gekürt.

Gesamtsieger 2011 wurde … CardSkid.

 
Wir gratulieren allen PreisträgerInnen ganz herzlich!
 

Erste Bilder zur Prämierungsfeier gibt es hier.

Die Entscheidung ist gefallen

by Andreas Chrastka 23. November 2011 15:44

Final-Jury 2011Im Zuge des i2b-Finales 2011 in
St. Pölten hat eine 31-köpfige Jury die besten Businesspläne des Jahres bestimmt. 16 Teilnehmer versuchten in jeweils 10 Minuten, die Fachleute von ihren Projekten zu überzeugen. Drei Teilnehmer je Kategorie dürfen sich jetzt auf die Prämierung am 01. Dezember freuen.

Ein großes Lob soll an dieser Stelle aber
auch an diejenigen ausgesprochen werden, die es leider nicht unter die Top 3 geschafft haben. Bei 353 Einreichungen ist jeder Finalteilnehmer ein Gewinner. Das i2b-Team bedankt sich daher besonders bei folgenden Teams, die es dieses Jahr leider nicht auf einen Stockerplatz geschafft haben, für den Einsatz sowie die abwechslungsreichen und spannenden Präsentationen:

  • best dressed
  • Bright Red Systems GmbH
  • CanAd
  • FlirtRoulette
  • Optikon GesBR
  • pattern design GmbH
  • Unser Wein C&U OG

Wir wünschen allen Finalteilnehmern auf diesem Weg weiterhin viel Erfolg und freuen uns jetzt auf die Verkündung und Prämierung der besten Businesspläne 2011 am 01. Dezember.

Interview: Wie man Investoren beim Pitching überzeugt

by Alexander Kager 20. Oktober 2011 13:43

Das große Finale im diesjährigen i2b Businessplan-Wettbewerb am 21. November in St. Pölten rückt näher. Alexander Pinter, der 2010 mit seinem Projekt „Inscouts” die Jury überzeugen und den Sonderpreis für den optimalen Einsatz von Domains und Internettechnologien gewinnen konnte, spricht im Interview mit i2b über erfolgreiches Pitching: Mögliche Erfolgsfaktoren und No-Gos, Unterschiede zwischen den USA und Europa sowie Pitch-Parties und Grill-Sessions.

i2b: Was kann sich ein Laie unter dem Begriff „Pitching” vorstellen? 

Alexander Pinter: Unter Pitch versteht man im Start-up Business eine Art Verkaufsgespräch, in dem man seine Idee Investoren und Partnern präsentiert - idealerweise  ein kurzer, überzeugender Vortrag. Je nach Art des Pitches hat man zwischen 30 Sekunden (Elevator Pitches) und maximal fünf bis sieben Minuten. Ziel ist es dabei  nicht, die Idee in diesem stark begrenzten Zeitfenster möglichst umfangreich darzustellen, sondern einen Folgetermin für ein detailliertes Gespräch zu vereinbaren. 

i2b: Das klingt nach engen Grenzen. Wie kritisch ist dieser Faktor Zeit?

Alexander Pinter:
Sehr kritisch. Wer präsentiert, sollte sich immer an das Zeitbudget halten, das ist die Grundregel. Es gibt kaum etwas Unprofessionelleres, als einen vorgegebenen Rahmen zu sprengen. Bei den fünf bis sieben Minuten Pitches - so genannten Investor Pitches - wird meistens eine bis zu 15-minütige Diskussionsrunde angehängt. Da geht es dann richtig zur Sache und die „Pitch-Party” startet praktisch wieder von null. In dieser kritischen Situation trennt sich dann meist auch die Spreu vom Weizen (grinst).

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Nachlese: „Von der Idee zum Businessplan“ am 8.6.2011

by Alexander Kager 9. Juni 2011 17:51

„Von der Idee zum Businessplan“ – der Name war am 8.6. in der WKO Oberösterreich Programm: Den Beginn machte Dr. Gerold Weisz von der FH Oberösterreich mit seinem Impulsvortrag zum Thema Geschäftsidee, angereichert mit zahlreichen praktischen Beispielen.

Warum eine gute Idee alleine für eine Finanzierung nicht ausreicht und was es allgemein beim Finanzierungsgespräch mit der Bank zu beachten gibt, erklärte Monika Rathfuss vom GO! GründerCenter der Sparkasse Oberösterreich im Interview mit Moderatorin Mag. Birgit Ball-Bürger.
 
 

Der zweite Vortrag des Abends kam von Mag. Alexander Stockinger vom Gründerservice der Wirtschaftskammer Oberösterreich und befasste sich intensiv mit Aufbau und Inhalt des Businessplans.

Zum Abschluss gab es ein Interview mit Jungunternehmerin Mag. Lydia Breitschopf (Studio 8), die mit ihrem Businessplan sowohl wirtschaftliche Erfolge als auch den oberösterreichischen Regionalpreis 2010 für sich verbuchen konnte.

 

Wer sich ein Bild von der Veranstaltung machen möchte, kann dies in unserer Fotogalerie tun.

Nachlese: i2b Kick Off Niederösterreich 2011

by Alexander Kager 4. Mai 2011 11:14

Es ist schon richtig eine Tradition geworden: Am 3. Mai 2011 fand sich das i2b Netzwerk Niederösterreich im Landhaus St. Pölten ein, um gemeinsam mit den anwesenden UnternehmensgründerInnen ins neue Wettbewerbsjahr zu starten.

Eine illustre Runde übernahm stellvertretend für das umfangreiche niederösterreichische i2b Netzwerk die Begrüßung:

  • Dr. Petra Bohuslav (niederösterreichische Landesrätin)
  • BR KR Sonja Zwazl (Präsidentin der Wirtschaftskammer NÖ)
  • DI Dr. Doris Agneter (GF tecnet equity NÖ Technologiebeteiligungs-Invest GmbH)
  • GD Mag. Wolfgang Just (Obmann-Stv. des Landesverbandes der NÖ Sparkassen)

 Profiler Dr. Thomas Müller, Dr. Wolfgang Hansal (Happy Plating), BR KR Sonja Zwazl (Präsidentin WKNÖ), Landesrätin Dr. Petra Bohuslav, Dr. Selma Hansal (Happy Plating), Mag. Wolfgang Just (Generaldirektor NÖ Sparkassen), DI Dr. Doris Agneter (GF tecnet equity), Dipl.-Ing.(FH) Sonja Hager (Stv. GF i2b) 

Für potentielle WettbewerbsteilnehmerInnen präsentierte die stellvertretende i2b Geschäftsführerin Dipl.-Ing.(FH) Sonja Hager den Ablauf des i2b Businessplan-Wettbewerbs 2011.

Ebenfalls interessant für alle potentiellen i2b TeilnehmerInnen war das Interview von Moderator Mag. Nikolaus Koller (Die Presse) mit Dr. Selma Hansal und Dr. Wolfgang Hansal (Happy Plating, i2b Preisträger 2007), die auch Jahre nach der Gründung ihren Businessplan noch als dynamisches Planungstool verwenden.

 

Den Abschluss des Abends bildete der spannende Impulsvortrag von Kriminalpsychologen und Profiler Dr. Thomas Müller: „Krisensituationen und deren psychologische Gesetze". Auf einzigartige Weise präsentierte er, angereichert um zahlreiche Beispiele, seine fünf Ratschläge zur Krisenbewältigung.

Mehr Fotos von der Veranstaltung gibt es in unserer Bildergalerie ...

Einen zweiminütigen Beitrag zum Kick Off gibt es auf P3tv:

i2b Kick Off am 03.05.11 mit Dr. Thomas Müller, Kriminalpsychologe und Profiler

by Sonja Hager 27. April 2011 16:57

Zu Beginn des elften i2b Wettbewerbsjahres laden wir zur Kick Off Veranstaltung nach St. Pölten ein.

Wir freuen uns auf den Kriminalpsychologen und Profiler Dr. Thomas Müller mit seinem Impulsvortrag „Krisensituationen und deren psychologische Gesetze", die niederösterreichische Landesrätin Dr. Petra Bohuslav sowie Happy Plating, die Preisträger aus dem Jahr 2007.

Datum: Dienstag, 03. Mai 2011
Ort: Landhaus St. Pölten, Ostarrichisaal, Haus 1a / 2. OG Landhausplatz 1, 3109 St. Pölten
Beginn: 19:00 Uhr
Dauer: ca. 2 Stunden mit anschließendem Buffet und Bücher signieren lassen
Moderation: Mag. Nikolaus Koller (Die Presse).

Für weitere Infos und Anmeldung hier klicken
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung allerdings erforderlich!
 

Interview mit Alexander Pinter (Inscouts)

by Alexander Kager 14. April 2011 14:24

Mit seinem Projekt „Inscouts“ holte Alexander Pinter beim i2b Businessplan-Wettbewerb 2010 den Sonderpreis für den optimalen Einsatz von Domains und Internettechnologien sowie den Kärntner Regionalpreis. Im Interview mit i2b erzählt er, warum er sich seinen i2b Award nicht selbst abholen konnte und Großmütter nicht für Marktanalysen geeignet sind.

 

i2b: Laut Pressetext steht dein Projekt Inscouts für „Individual Scouting Solutions“ und bietet „personalisierte Analysen und Vergleiche von Leistungen sowie künftigen Leistungspotenzialen einzelner SportlerInnen in Teamsportarten“. Was heißt das jetzt genau?

 

Alexander Pinter: Wir etablieren eine neue Webapplikation zur Objektivierung und Optimierung der Prozesse der Talentsuche (Scouting). Scouts suchen Talente, welche die körperlichen, mentalen und technischen Voraussetzungen mitbringen, um in Zukunft in einer internationalen Topliga spielen zu können.

 

Auf Basis der Software schaffen wir eine weitest möglich objektivierte Sicht auf Leistungs- und Entwicklungspotenziale der Stars von morgen. Somit bieten wir den im Profisport aktiven Verbänden/Vereinen und Ligen eine qualitativ hochwertige Grundlage für ihre Zukunftsentscheidungen. Das ist gerade in den USA relevant. Auch dort existieren aktuell keine Programme, die losgelöst von der subjektiven Einschätzung der Trainer, Scouts und Team Manager objektivierte Erkenntnisse liefern.

 

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