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Save & safe? Wie sicher ist Ihr Unternehmen?
Wir müssen täglich riskieren: Privat und beruflich, bewusst oder unbewusst, aktiv oder passiv. Im Geschäftsleben ergeben sich erst durch den richtigen und bewussten Umgang mit den Risiken enorme Chancen und bestimmen so den Innovations- und Imagevorsprung, die Marktführerschaft und die Wettbewerbsvorteile. Die Kunst, Risiken für den Erfolg zu nutzen, entscheidet über die herausragende und nachhaltige Entwicklung eines Unternehmens.
Ohne eine adäquate Absicherung gegenüber Gefahren, die das Wachstum eines Unternehmens bremsen oder sogar langfristig aufhalten können, ist eine nachhaltige Entwicklung nicht gewährleistet. Die Absicherung der materiellen und immateriellen Werte eines Unternehmens, wie die betrieblichen Anlagen, der Erhalt der Produktionsfähigkeit, der Schutz des wertvollen Know-Hows, das Image, der zugkräftigen Marke, aber auch die Absicherung gegenüber Forderungen Dritter sind dabei von zentraler Bedeutung.
Eine wesentliche Säule des Risikomanagements bildet die Transfermöglichkeit eines Teiles der Risiken auf einen Versicherer. Die Wiener Städtische Versicherung AG Vienna Insurance Group bietet dazu mit der Business Class eine umfassende Versicherungslösung für Klein- und Mittelunternehmen. Ein flexibles Bausteinsystem ermöglicht die genaue Abstimmung an die konkrete Risikosituation. Neben der Abdeckung von Risiken wie Feuer, Sturm, Einbruchdiebstahl, austretendem Leitungswasser oder Glasbruch für Gebäudeobjekte und deren Inhalte, besteht auch die Möglichkeit, das Risiko einer Betriebsunterbrechung (z.B. nach einem Feuerschaden) abzusichern. Zusatzpakete erweitern nach Bedarf den Schutz für Maschinen oder elektronische Geschäftseinrichtung.
Die zweite überaus wichtige Säule ergibt sich aus dem Nutzen des operativen Risikomanagements.Darunter ist die im wirtschaftlichen Rahmen mögliche Risikoreduktion organisatorischer oder technischer Natur zu verstehen. Das operative Risikomanagement wirkt sich bei konsequenter Umsetzung sowohl auf die Versicherbarkeit an sich aus, als auch auf jene Risiken, die auf diese Weise nicht transferiert werden können. Die Ansatzpunkte des operativen Risikomanagements sind das Erfassen der Rahmenbedingungen des Eintretens von Störereignissen und die Abschätzung der direkten und indirekten finanziellen Auswirkungen bzw. Folgen. Auswirkungen und Eintrittsmöglichkeiten können wiederum durch vorbeugende Maßnahmen in den Griff gebracht oder gemindert werden. Beim tatsächlichen Eintritt eines Störereignisses werden durch schnelles und koordiniertes Eingreifen, ermöglicht durch entsprechende Vorbereitungen, weitere katastrophale Auswirkungen verhindert.
Allein mit organisatorischen Maßnahmen ist in vielen Fällen bereits eine erhebliche Risikoreduktion realisierbar: So können etwa drohende Kundenverluste durch Lieferengpässe oder -ausfälle nach einem Großbrand des Lagers oder der Produktionshalle durch eine zielgerichtete proaktive Notfallstrategie und -planung vermieden oder zumindest stark reduziert werden. Der Verlust strategisch wichtiger Unternehmensdaten, insbesondere des Kern Know-Hows (etwa durch gezielten Einbruch) kann für eine innovatives Unternehmen die Katastrophe bedeuten, ist aber oft mit einer Kombination von organisatorischen und einfachen baulichen oder technischen Schutzmassnahmen zu verhindern.
Haftungsrisiken können nicht nur zu Schadenersatzforderungen, sondern auch zu behördlichen Schließungen (z.B. bei Umweltschäden) führen. Unternehmen, die im intensiven und internationalen Wettbewerb stehen, sehen sich darüber hinaus auch mit vertraglichen Haftungen konfrontiert, deren Auswirkungen oft nur schwer einschätzbar sind.
Dipl. Ing. Gerhart Ebner (GF Risk Consult, Wien) Akad.Vkfm. Manfred Kargl (Produktmanager Sachversicherung)
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